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Sawinkows DAS SCHWARZE PFERD in der deutschen Übersetzung von Alexander Nitzberg – Buchvorstellung am 06. April 2017

Alexander Nitzberg ist als Übersetzer wohlbekannt und renommiert, beispielsweise durch seine Übertragungen der Werke Michail Bulgakows ins Deutsche. Nach der erfolgreichen Übersetzung des Romans DAS FAHLE PFERD des russischen Autors Boris W. Sawinkow, ist nun auch der Nachfolgeroman DAS SCHWARZE PFERD in Nitzbergs Übersetzung erhältlich.

Der Drei Masken Verlag vertritt die Bühnenrechte der Romanvorlage, die eigenständig für die Bühne bearbeitet werden kann.

Sawinkow beschreibt in DAS SCHWARZE PFERD den selbst erlebten russischen Bürgerkrieg Anfang des 20. Jahrhunderts aus der Sicht eines weißrussischen Offiziers, der seine Soldaten gnadenlos vorantreibt, am Ende aber selbst an der Seite von Banditen kämpft und die Liebe für den militärischen Erfolg opfert.

Der autobiographisch angehauchte Roman entstand in Sawinkows Exil in Frankreich, Jahre nachdem er selbst stellvertretender Kriegsminister unter Kerenski war und gegen die Bolschewiken gekämpft hatte. 

Am 06. April 2017 wird das Buch von Alexander Nitzberg und dem Galiani Verlag in Wien vorgestellt.

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Titel Sawinkows DAS SCHWARZE PFERD in der deutschen Übersetzung von Alexander Nitzberg – Buchvorstellung am 06. April 2017
URL part das-schwarze-pferd
Einleitung
Hauptteil <p>Alexander Nitzberg ist als Übersetzer wohlbekannt und renommiert, beispielsweise durch seine Übertragungen der Werke Michail Bulgakows ins Deutsche. Nach der erfolgreichen Übersetzung des Romans DAS FAHLE PFERD des russischen Autors Boris W. Sawinkow, ist nun auch der Nachfolgeroman DAS SCHWARZE PFERD in Nitzbergs Übersetzung erhältlich. Der Drei Masken Verlag vertritt die Bühnenrechte der Romanvorlage, die eigenständig für die Bühne bearbeitet werden kann. </p><p>Sawinkow beschreibt in DAS SCHWARZE PFERD den selbst erlebten russischen Bürgerkrieg Anfang des 20. Jahrhunderts aus der Sicht eines weißrussischen Offiziers, der seine Soldaten gnadenlos vorantreibt, am Ende aber selbst an der Seite von Banditen kämpft und die Liebe für den militärischen Erfolg opfert. </p><p>Der autobiographisch angehauchte Roman entstand in Sawinkows Exil in Frankreich, Jahre nachdem er selbst stellvertretender Kriegsminister unter Kerenski war und gegen die Bolschewiken gekämpft hatte.&nbsp;</p><p></p> Am 06. April 2017 wird das Buch von Alexander Nitzberg und dem Galiani Verlag in Wien vorgestellt.
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Kritiken - Texte »Boris Sawinkows Sprache ist traurig und schön, von einer Lakonie und Kälte, die in der Literatur ihresgleichen sucht. Alexander Nitzberg, dem Übersetzer, ist es gelungen, ihr auch im Deutschen einen Klang zu geben. Sollte jemals einer fragen, was über die menschliche Existenz in Erfahrung zu bringen ist, wird man ihm Sawinkows Roman in die Hand geben und ihm sagen müssen: Lies, denn du wirst keine besseren Antworten auf deine Fragen finden!« <i>(Süddeutschen Zeitung)&nbsp;</i> »So wie er Menschen tötete, hat er geschrieben: ohne Moral, präzise, leidenschaftlich, kalt, entschlossen, ruhig. Boris Sawinkow war Terrorist und Schriftsteller. Ein Poet und ein Henker. Sawinkows Morde sind vergessen. Und seine Literatur? Auch sie vergessen. Dass das falsch ist, zeigt &quot;Das schwarze Pferd&quot;, Sawinkows Tagebuchroman, der jetzt erstmals auf Deutsch erscheint. Ein altes Buch, geschrieben 1923, doch es trägt ein Gesicht von heute. Das Jetzt sieht man auf jeder Seite, so wie die Nachrichten das Jetzt nie zeigen. Man sieht den Krieg. George heißt der Ich-Erzähler, er ist das nachgezeichnete Ich von Boris Sawinkow. Ein mordendes, ein geniales, ein abstoßendes Ich im Leben, geboren 1879 in Charkow, in der Ukraine.« <i>(Frankfurter Allgemeine)</i>
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---- TITLE ----
Relation zum Titel Das schwarze Pferd
URL part das-schwarze-pferd
Subtitel
Originaltitel Kon' voronoj
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Russischen von Alexander Nitzberg
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo Romanbearbeitung
Damen 0
Herren 0
Ergaenzung ad libitum
Anmerkungen UA frei
Einleitung
Haupttext <p>Der Wahnsinn des Krieges: Boris W. Sawinkow, ehemals Terrorist und Kriegsminister, beschreibt »weder biographisch noch fiktiv« Geschehnisse des Russischen Bürgerkrieges. Der Protagonist ist ein weißrussischer Offizier, der im Bürgerkrieg gegen alles kämpft, was sich ihm in den Weg stellt: Deserteure, Verräter der eigenen Reihen und den eigentlichen Feind, die Kommunisten. Dabei treibt er seine Soldaten erbarmungslos voran, wechselt auf die Seite von Banditen und opfert eine ihn liebende Partisanin für den militärischen Erfolg. Am Ende ist nicht mehr klar, gegen wen man eigentlich kämpfen soll. </p><p>Sawinkow schrieb DAS SCHWARZE PFERD 1923 im Exil in Frankreich. Er selbst war 1917 stellvertretender Kriegsminister unter Alexander Kerenski gewesen und hatte unter anderem gegen die Bolschewiken gekämpft. Die Romanvorlage in der Übersetzung von Alexander Nitzberg ist im Galiani Verlag erschienen und steht zur Bearbeitung für die Bühne zur Verfügung.</p>
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Kritiken - Texte »Boris Sawinkows Sprache ist traurig und schön, von einer Lakonie und Kälte, die in der Literatur ihresgleichen sucht. Alexander Nitzberg, dem Übersetzer, ist es gelungen, ihr auch im Deutschen einen Klang zu geben. Sollte jemals einer fragen, was über die menschliche Existenz in Erfahrung zu bringen ist, wird man ihm Sawinkows Roman in die Hand geben und ihm sagen müssen: Lies, denn du wirst keine besseren Antworten auf deine Fragen finden!« <i>(Süddeutschen Zeitung)&nbsp;</i> »So wie er Menschen tötete, hat er geschrieben: ohne Moral, präzise, leidenschaftlich, kalt, entschlossen, ruhig. Boris Sawinkow war Terrorist und Schriftsteller. Ein Poet und ein Henker. Sawinkows Morde sind vergessen. Und seine Literatur? Auch sie vergessen. Dass das falsch ist, zeigt &quot;Das schwarze Pferd&quot;, Sawinkows Tagebuchroman, der jetzt erstmals auf Deutsch erscheint. Ein altes Buch, geschrieben 1923, doch es trägt ein Gesicht von heute. Das Jetzt sieht man auf jeder Seite, so wie die Nachrichten das Jetzt nie zeigen. Man sieht den Krieg. George heißt der Ich-Erzähler, er ist das nachgezeichnete Ich von Boris Sawinkow. Ein mordendes, ein geniales, ein abstoßendes Ich im Leben, geboren 1879 in Charkow, in der Ukraine.« <i>(Frankfurter Allgemeine)</i>
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---- AUTHOR ----
Nachname Sawinkow
Vorname Boris
Pseudonym
URL part boris-sawinkow
Biografie <p>1879-1925.</p><p> Sawinkow war im Zarenreich jahrelang einer der führenden Köpfe der terroristischen Kampforganisation der Sozialrevolutionären Partei. Nach mehreren erfolgreichen Attentaten wurde er 1906 verhaftet und zum Tode verurteilt. Er konnte fliehen und sich nach Frankreich absetzen. Seine Erinnerungen und Romane gaben späteren Autoren wie Irène Némirovsky und Albert Camus Anregungen. 1909/1913 erschien der Roman DAS FAHLE PFERD unter dem Pseudonym W. Ropschin.</p><p></p>
Bild
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Preise und Auszeichnungen


---- TRANSLATOR ----
Nachname Nitzberg
Vorname Alexander
Pseudonym
URL part alexander-nitzberg
Biografie <p>Alexander Nitzberg, geboren 1969 in Moskau, stammt aus einer Moskauer Künstlerfamilie. Er studierte&nbsp; an der Heinrich-Heine-Universität Germanistik und Philosophie, zur Zeit lebt Alexander Nitzberg mit seiner Familie in Wien. Er verfasst Lyrik, Prosa, Essays und Dramen sowie Übersetzungen aus dem Russischen. Seine Tschechow-Übersetzungen wurden an zahlreichen Bühnen gespielt, darunter am Thalia Theater Hamburg, am Düsseldorfer Schauspielhaus und am Residenztheater München.</p><p><a data-htmlarea-external="1" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" target="http://www.nitzberg.at/index.html" href="http://www.nitzberg.at/index.html">Webseite Alexander Nitzberg</a></p><p></p>
Bild fileadmin/3m_media/autoren/Nitzberg_bearb.JPG
Bild Copyright © Alexander Nitzberg
Preise und Auszeichnungen <p>2013<br />Nominierung für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Übersetzung für Bulgakows MEISTER UND MARGARITA </p><p>2010<br />Ernst-Jandl-Poetikdozentur/Wien </p><p>2009<br />Fellowship-Stipedium der Stiftung Insel Hombroich </p><p>2008<br />Hugo-Ball-Förderpreis der Stadt Pirmasens </p><p>2002<br />Ringelnatz-Preis der Stadt Cuxhaven </p><p>1998<br />Literatur-Förderpreis der Stadt Düsseldorf Literatur-Förderpreis NRW </p><p>1996<br />1. Düsseldorfer Lyrikpreis</p><p></p>