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Die schöne Helena

Operette für Schauspieler nach dem Libretto von H. Meilhac und L. Halevy


Peter Hacks

Jacques Offenbach; Musikalische Fassung und Instrumentation v. Herbert Kawan


8 D | 15 H
Stat.

In Sparta erscheint der trojanische Prinz Paris, dem die sagenhafte Geschichte seines Urteils auf dem Berge Ida vorauseilt, nach der er Venus zur schönsten aller Göttinnen erkoren hat.

Als Lohn versprach ihm Venus die schönste Frau der Welt, eine gewisse Helena, Gattin des spartanischen Königs Menelaus. Helena langweilt sich gräßlich in diesem Sparta. Kaum daß sie Paris begegnet, verlieben sich beide ineinander. Bei den "Festspielen des Geistes" blamieren sich die versammelten griechischen Helden vor dem fremden Prinzen. Dieser hat sich mit dem korrupten Priester Kalchas verbündet, der mittels eines fingierten Orakels dafür sorgt, daß Menelaus nach Kreta in Urlaub fährt. Nun hat Paris freie Bahn. Doch kaum liegt er mit Helena im Bett, kommt Menelaus überraschend von seiner Reise zurück. Der hilflose König ruft die Griechen zu Hilfe und unter Walzerklängen wird Paris verjagt.

UA Deutsches Theater Berlin (Kammerspiele), 06. November 1964

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Relation zum Titel Die schöne Helena
URL part die-schoene-helena
Subtitel Operette für Schauspieler nach dem Libretto von H. Meilhac und L. Halevy
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist Jacques Offenbach; Musikalische Fassung und Instrumentation v. Herbert Kawan
Genre
Subverlaginfo
Damen 8
Herren 15
Ergaenzung Stat.
Anmerkungen <p>UA Deutsches Theater Berlin (Kammerspiele), 06. November 1964</p>
Einleitung <p>In Sparta erscheint der trojanische Prinz Paris, dem die sagenhafte Geschichte seines Urteils auf dem Berge Ida vorauseilt, nach der er Venus zur schönsten aller Göttinnen erkoren hat.</p>
Haupttext <p>Als Lohn versprach ihm Venus die schönste Frau der Welt, eine gewisse Helena, Gattin des spartanischen Königs Menelaus. Helena langweilt sich gräßlich in diesem Sparta. Kaum daß sie Paris begegnet, verlieben sich beide ineinander. Bei den "Festspielen des Geistes" blamieren sich die versammelten griechischen Helden vor dem fremden Prinzen. Dieser hat sich mit dem korrupten Priester Kalchas verbündet, der mittels eines fingierten Orakels dafür sorgt, daß Menelaus nach Kreta in Urlaub fährt. Nun hat Paris freie Bahn. Doch kaum liegt er mit Helena im Bett, kommt Menelaus überraschend von seiner Reise zurück. Der hilflose König ruft die Griechen zu Hilfe und unter Walzerklängen wird Paris verjagt.</p>
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Bildunterschrift © Ludiwg Olah
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Kritiken - Texte <p>Berliner Zeitung (1964): "Peter Hacks' Operette für Schauspieler ist ein gutes Muster eines modernen Singspiels. Im Gegensatz zur herkömmlichen Operette ist sie frei von Kitsch, sie ist unsentimental, aber nicht gefühllos, von einer beachtlichen Artistik und von einer eleganten Witzigkeit. Hacks hat neue Szenen, hat neue Figuren geschaffen, hat der ganz schwachen Fabel Logik gegeben. Er verlieh dem Dialog eine neue Eleganz, er schrieb neue Texte für die Musik, die nicht nur sinnfälliger, sondern auch den Sinnen gefälliger sein können, weil sie der großartigen Musik Offenbachs gerechter werden als alle bekannten Eindeutschungen und gleichzeitig, da als Lieder und Couplets strukturiert, stilbildend sind. - Während des Spiels gab es viel, nach dem Spiel stürmischen Beifall. Es wirkte wie die Kriegserklärung der 'Helena' an den 'Frieden'. Sie will ihm den Erfolg streitig machen."</p> <p>Abendzeitung München (1964): "Als Peter Hacks, der ungetreue Münchner auf die Bühne der Osterliner Kammerspiele trat, hatte er mit leichter Hand einen Sieg errungen: Seine SCHÖNE HELENA ist ein ausgemachter Publikumserfolg."</p> <p>Theater heute (Februar 1965):&nbsp; "Entschlackung, Reinigung hat Peter Hacks an Jacques Offenbachs SCHÖNER HELENA praktiziert, die im Dezember grad ihren hundertsten Geburtstag feiern durfte. [...] Hacks [...] geht frei um mit dem vorgefundenen Stoff, er dichtet ihn weiter, verändert die Fabel. Er befreit, was darin angelegt ist: Entwurf einer freundlicheren Welt, den Annehmlichkeiten, die unsere Sinne uns schaffen, zugewandt. Versteht sich, daß man dazu keine aktuellen Gags braucht, auch keine Historisierung; die Belle Epoque interessiert uns nur am Rande, wir bewegen uns in der Antike der Poesie. Liebe, sinnlicher Genuß des Lebens, erotische Tagträume - das wird herausgestellt gegen Dummheit, leere Ideologie, kriegerische Rohheit."</p>
Kritiken - Dateien
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Alphabetischer Titel Schöne Helena, Die
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