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Moby Dick

Bühnenfassung von Antú Romero Nunes und Sandra Küpper nach dem gleichnamigen Roman von Herman Melville


Herman Melville

Aus dem Englischen von Matthias Jendis


8 Darsteller, ad libitum

„Die Suche nach Heimat in der Heimatlosigkeit und nach einem Grund unter dem Abgrund treibt die Männer unter der Führung Kapitän Ahabs an, in die Welt auszuziehen und die großen Themen unseres Daseins anzusegeln, um das Böse aus der Welt zu schaffen und die Maske der Dinge zu zerschlagen. In Melvilles gattungssprengendem Roman, in den Beschreibungen von Mensch und Tier, von Mensch und Natur, in dem vom Schicksal geschlagenen Ahab, der sein Bein einst beim Kampf gegen den weißen Wal verloren hat, findet sich die Wut des Menschen über sein Schicksal und der unerbittliche Kampf um die eigene Würde wieder. Inspiriert vom Alten Testament, den Werken Shakespeares und den Geschehnissen seiner Epoche schreibt Herman Melville 1851, seiner Zeit voraus, diesen verstörenden Roman." (Thalia Theater)

Ein moderner Mythos: Die Geschichte des weißen Wals Moby-Dick und seinem von unauslöschlichem Hass getriebenen Jäger. Was als gewöhnlicher Walfang beginnt, wandelt sich zu einem Kampf auf Leben und Tod unter dem Kommando des besessenen Kapitän Ahab.

Hier der rachsüchtige, von Narben gezeichnete, einbeinige Mensch, dort der geisterhafte Wal, die Personifizierung der stummen Naturgewalt in der den Tod bringenden See. MOBY DICK liefert ein bis heute gültiges Bild von der Verfassung einer Zivilisation, die im Vertrauen auf die menschliche Erfindungsgabe und die unbedingte Willenskraft beständig Gefahr läuft, Opfer der eigenen Hybris zu werden. Noch zu seinen Lebzeiten war Herman Melville ein vergessener Autor. Erst in den 20er Jahren begann die weltweite Rezeption von MOBY DICK. Wenige Jahrzehnte später schien es, als hätte es das Motiv vom einbeinigen Kapitän, der verbissen ein furchterregendes Ungeheuer über die Weltmeere jagt und am Ende in die Tiefe gerissen wird, schon immer gegeben.

Die Bühnenfassung von Antú Romero Nunes und Sandra Küpper ist für das Thalia Theater Hamburg entstanden und wurde dort am 06.09.2013 mit großer Resonanz bei Presse und Publikum erstaufgeführt:

"...etwas, das zum Staunenswerten gehört, das man seit Langem auf einer deutschen Bühne gesehen hat." (Die Welt)

"Keine Frage: Dieser 'Moby Dick' ist mordsmäßig gut!" (Hamburger Morgenpost)

Der Drei Masken Verlag vertritt ebenso die Bühnenrechte der preisgekrönten Romanbearbeitung des viel zu früh verstorbenen Übersetzers Matthias Jendis. Sie ist im Hanser Verlag erschienen und steht für eine eigene Bühnenfassung zur Verfügung.

Erstaufführung Thalia Theater Hamburg, 06.09.2013

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Relation zum Titel Moby Dick
URL part moby-dick
Subtitel Bühnenfassung von Antú Romero Nunes und Sandra Küpper nach dem gleichnamigen Roman von Herman Melville
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Englischen von Matthias Jendis
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 0
Herren 0
Ergaenzung 8 Darsteller, ad libitum
Anmerkungen Erstaufführung Thalia Theater Hamburg, 06.09.2013
Einleitung „Die Suche nach Heimat in der Heimatlosigkeit und nach einem Grund unter dem Abgrund treibt die Männer unter der Führung Kapitän Ahabs an, in die Welt auszuziehen und die großen Themen unseres Daseins anzusegeln, um das Böse aus der Welt zu schaffen und die Maske der Dinge zu zerschlagen. In Melvilles gattungssprengendem Roman, in den Beschreibungen von Mensch und Tier, von Mensch und Natur, in dem vom Schicksal geschlagenen Ahab, der sein Bein einst beim Kampf gegen den weißen Wal verloren hat, findet sich die Wut des Menschen über sein Schicksal und der unerbittliche Kampf um die eigene Würde wieder. Inspiriert vom Alten Testament, den Werken Shakespeares und den Geschehnissen seiner Epoche schreibt Herman Melville 1851, seiner Zeit voraus, diesen verstörenden Roman.&quot; (<a data-htmlarea-external="1" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" target="_blank" href="http://www.thalia-theater.de/de/spielplan/repertoire/moby-dick/">Thalia Theater</a>)
Haupttext Ein moderner Mythos: Die Geschichte des weißen Wals Moby-Dick und seinem von unauslöschlichem Hass getriebenen Jäger. Was als gewöhnlicher Walfang beginnt, wandelt sich zu einem Kampf auf Leben und Tod unter dem Kommando des besessenen Kapitän Ahab. Hier der rachsüchtige, von Narben gezeichnete, einbeinige Mensch, dort der geisterhafte Wal, die Personifizierung der stummen Naturgewalt in der den Tod bringenden See. MOBY DICK liefert ein bis heute gültiges Bild von der Verfassung einer Zivilisation, die im Vertrauen auf die menschliche Erfindungsgabe und die unbedingte Willenskraft beständig Gefahr läuft, Opfer der eigenen Hybris zu werden. Noch zu seinen Lebzeiten war Herman Melville ein vergessener Autor. Erst in den 20er Jahren begann die weltweite Rezeption von MOBY DICK. Wenige Jahrzehnte später schien es, als hätte es das Motiv vom einbeinigen Kapitän, der verbissen ein furchterregendes Ungeheuer über die Weltmeere jagt und am Ende in die Tiefe gerissen wird, schon immer gegeben. Die Bühnenfassung von Antú Romero Nunes und Sandra Küpper ist für das Thalia Theater Hamburg entstanden und wurde dort am 06.09.2013 mit großer Resonanz bei Presse und Publikum erstaufgeführt: &quot;...etwas, das zum Staunenswerten gehört, das man seit Langem auf einer deutschen Bühne gesehen hat.&quot; (Die Welt) &quot;Keine Frage: Dieser 'Moby Dick' ist mordsmäßig gut!&quot; (Hamburger Morgenpost) Der Drei Masken Verlag vertritt ebenso die Bühnenrechte der preisgekrönten Romanbearbeitung des viel zu früh verstorbenen Übersetzers <a data-htmlarea-external="1" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" target="_blank" href="http://www.literaturuebersetzer.de/pages/uebersetzer-archiv/matthiasjendis.htm">Matthias Jendis</a>. Sie ist im <a data-htmlarea-external="1" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" target="_blank" href="http://www.hanser-literaturverlage.de/buch/moby-dick-oder-der-wal/978-3-446-20079-1/">Hanser Verlag</a> erschienen und steht für eine eigene Bühnenfassung zur Verfügung.
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Kritiken - Texte <p>Zur Inszenierung des Thalia Theaters Hamburg: &quot;Eine Seefahrt, die ist nicht lustig, sie ist unermüdlicher Überlebenskampf gegen Naturgewalten, gegen das Unheimliche und die Zerstörung. [...] Die Gier, die Monomanie, die Maßlosigkeit, sie enden im Tod. [...]&quot; Diese Zutaten erzeugen eine &quot;apokalyptische Stimmung, eine Atmosphäre für Gänsehaut. Rumms. Alle und alles geht unter.&quot; (Hamburger Abendblatt, 09.09.2013) &quot;Die Fantasie, mit der der Regisseur diese Choreographie ersonnen hat und die Kraft, mit der das Ensemble sich in seine Matrosenarbeit stürzt, schaffen zusammen etwas, das zum Staunenswerten gehört, das man seit Langem auf einer deutschen Bühne gesehen hat.&quot; (Die Welt, 09.09.2013) &quot;Wahnsinn auf den Weltmeeren! Ob beim Monolog, im Chor oder während der tumultigen Actionszenen - das Publikum fiebert mit. Keine Frage: Dieser 'Moby Dick' ist mordsmäßig gut!&quot; (Hamburger Morgenpost, 09.09.2013) &quot;Der legendäre Roman 'Moby Dick' als berauschendes, ironisches, gewalttätiges, hintersinniges Spektakel. [...] Eine Orgie aus Wasser und Blut, ein atemloser Kraftakt zwischen Schauspiel und Artistik, Comedy und Performance.&quot; (BILD, 09.09.2013) &quot;Schwarz ist die eine Grundfarbe, schwarz wie der Hass, der diese Welt zerstört, Weiß ist die andere Farbe, das Weiß eines Leichentuches. Diese 'Farbenlehre' des Dichters setzte der Ausstatter Matthias Koch ohne Requisiten in den Luftspiegelungen der Lichtregie um.&quot; (Stader Tagesblatt, 09.09.2013)</p><p></p>
Kritiken - Dateien
PDF zum Bestellen Melville_Nunes_Kuepper_MobyDick_Druckfassg_021213.pdf
Alphabetischer Titel Moby Dick
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