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KANTL-Preis an Stijn Devillé

Die Königliche Akademie für Niederländische Sprach- und Literaturwissenschaften (KANTL) hat die Trilogie HABGIER, ANGST und HOFFNUNG (alle drei bald im Drei Masken Verlag) des Autoren und Regisseurs Stijn Devillé mit ihrem Preis für Bühnentexte ausgezeichnet. Der Preis wird am 24. Oktober 2017 überreicht. Devillés Triptychon stellt, nach Meinung der Jury "einen Husarenstreich dar, mit dem Stijn Devillé gleichzeitig demaskiert und einen Weg aufzeigt. Das ist relevantes Theater."

Aus dem Jurybericht: "Devillé stellt Personen auf die Bühne, die glaubwürdig sind, in ihren scharfen Dialogen und der ironischen Analyse der sie umgebenden Welt. Die Windungen ihrer Gedanken, ihre Entschuldigungen und Selbstbetrug, ihre Ängste sind auch die des Lesers/Zuschauers, der genauso berührt ist von den Problemen, die der Autor zur Sprache bringt. Devillé tut dies mittels gründlicher Recherche, er formuliert alles klar und erhöht die dramatische Kraft durch eine guten Balance zwischen Vision und Empörung."

Der KANTL-Preis für Bühnentexte wird nur alle fünf Jahre verliehen, frühere Preisträger sind David Reybrouck (2007) und Tom Lanoye (2012).

Wir gratulieren Stijn Devillé herzlich und freuen uns auf die Deutschsprachige Erstaufführung seines Werkes LENI & SUSAN im Mainfranken Theater Würzburg diesen Herbst.

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Titel KANTL-Preis an Stijn Devillé
URL part kantl-preis-an-stijn-deville
Einleitung Die Königliche Akademie für Niederländische Sprach- und Literaturwissenschaften (KANTL) hat die Trilogie HABGIER, ANGST und HOFFNUNG (alle drei bald im Drei Masken Verlag) des Autoren und Regisseurs Stijn Devillé mit ihrem Preis für Bühnentexte ausgezeichnet. Der Preis wird am 24. Oktober 2017 überreicht. Devillés Triptychon stellt, nach Meinung der Jury "einen Husarenstreich dar, mit dem Stijn Devillé gleichzeitig demaskiert und einen Weg aufzeigt. Das ist relevantes Theater."
Hauptteil Aus dem Jurybericht: "Devillé stellt Personen auf die Bühne, die glaubwürdig sind, in ihren scharfen Dialogen und der ironischen Analyse der sie umgebenden Welt. Die Windungen ihrer Gedanken, ihre Entschuldigungen und Selbstbetrug, ihre Ängste sind auch die des Lesers/Zuschauers, der genauso berührt ist von den Problemen, die der Autor zur Sprache bringt. Devillé tut dies mittels gründlicher Recherche, er formuliert alles klar und erhöht die dramatische Kraft durch eine guten Balance zwischen Vision und Empörung." Der KANTL-Preis für Bühnentexte wird nur alle fünf Jahre verliehen, frühere Preisträger sind David Reybrouck (2007) und Tom Lanoye (2012). Wir gratulieren Stijn Devillé herzlich und freuen uns auf die Deutschsprachige Erstaufführung seines Werkes LENI & SUSAN im Mainfranken Theater Würzburg diesen Herbst.
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Bildunterschrift © Annie van Gemert
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---- TITLE ----
Relation zum Titel Leni & Susan
URL part leni-susan
Subtitel Riefenstahl & Rosenblatt are Dead
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Flämischen von Uwe Dethier
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 2
Herren 0
Ergaenzung
Anmerkungen LENI & SUSAN erhielt nach einer szenischen Lesung den Publikumspreis beim Heidelberger Stückemarkt 2016 Die DSE fand am 23.11.2017 im Mainfranken Theater Würzburg statt
Einleitung Sie könnten kaum unterschiedlicher sein: die Regisseurin und Fotografin Leni Riefenstahl auf der einen Seite, die Schriftstellerin und Intellektuelle Susan Sontag auf der anderen. Eine den Körperkult liebende Nazi-Propagandistin oder zumindest duldende Mitläuferin trifft auf eine jüdische, homosexuelle Kritikerin.
Haupttext Riefenstahl und Sontag sollen einander treffen. Das Time Magazine feiert Jubiläum und lädt alle Personen, die je den Titel der Zeitschrift geziert haben, zu einer Feier nach New York. Ein Dialog der Vorwürfe, der Zweifel, der Selbstgerechtigkeit, der Selbstzerstörung und der Macht entsteht im Vorfeld. Riefenstahls Selbstdisziplin, Ehrgeiz, Unbeirrbarkeit und Lebensdrang stehen im krassen Gegensatz zur Kritik der zweifelnden, stets reflektierenden, anklagenden und schwer-kranken Sontag. Ein Treffen zweier starker Frauen, das nie zustande kam, dennoch in seiner Intensität Schatten auf beide Biografien voraus warf.
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Bildunterschrift © Susanne Schmich / pixelio.de
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PDF zum Bestellen fileadmin/3m_media/bestellen/Deville_LENI_UND_SUSAN_Druckfssg.200916.pdf
Alphabetischer Titel Leni & Susan
Mailorder 0
PDF Leseprobe fileadmin/3m_media/leseproben/Devillé_Leni_und_Susan_Leseprobe.pdf


---- TITLE ----
Relation zum Titel Hitler ist tot
URL part hitler-ist-tot
Subtitel
Originaltitel Hitler is dood
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Flämischen von Uwe Dethier
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 2
Herren 7
Ergaenzung Doppelbes. mögl.
Anmerkungen DSE frei!
Einleitung Deutschland nach Ende des Zweiten Weltkrieges und kurz vor den Nürnberger Prozessen. Der Offizier und Jurist Roderick „Dodd“ West wird direkt aus dem Lazarett nach Nürnberg geholt, um dort die Anklageschriften mit vorzubereiten.
Haupttext Er trifft auf die Journalistin Edith Berger, den Oberstaatsanwalt Robert Jackson und die Gerichtspsychiaterin Rebecca Goldensohn. In der Konfrontation mit den inhaftierten Nazi-Verbrechern, in Befragungen, Interviews und Diagnosegesprächen versuchen die vier, die Beweggründe hinter den unmenschlichen Verbrechen auszumachen. Sie wollen verstehen, wie es zu solchen Gräueltaten hat kommen können. Doch stoßen sie bei den Angeklagten lediglich auf allgemeine Aussagen, ungenaue Angaben sowie vermeintlich mangelndes Erinnerungsvermögen. Ein spannender, teils dokumentarischer, teils fiktiver Text, der der Fassungslosigkeit angesichts der Gräueltaten und Abgründigkeit der Nazi-Verbrechen Ausdruck verleiht. Ein Interview mit dem Autoren zum Stück lässt sich auf der Internetseite des <a title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" href="https://eurodram.wordpress.com/2015/08/05/portrat-stijn-deville-weitere-empfehlungen/" target="_blank" data-htmlarea-external="1">Eurodram-Netzwerkes</a> finden.
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Bildunterschrift
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Kritiken - Texte
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PDF zum Bestellen fileadmin/3m_media/bestellen/Deville_Dethier_HITLER_IST_TOT_Druckfssg220916.pdf
Alphabetischer Titel Hitler ist tot
Mailorder 0
PDF Leseprobe fileadmin/3m_media/leseproben/Devillé_Hitler_ist_tot_Leseprobe.pdf


---- AUTHOR ----
Nachname Devillé
Vorname Stijn
Pseudonym
URL part stijn-deville
Biografie Stijn Devillé wurde 1974 in Belgien geboren. Er studierte Zeitgenössische Literatur an der University of Leuven und der Université d’Avignon et des pays de Vaucluse sowie Regie an der Brussels Art School RITCS. Aktuell ist er als Intendant am HET NIEUWSTEDELIJK, dem Stadttheater von Leuven, Hasselt und Genk, tätig. Zuvor war er Regisseur der Musiktheatergruppe Braakland/ZheBilding sowie Kurator des TAZ#festival in Ostend. Weitere Wirkungsstätten sind und waren das KVS Brussels, das Theater Utrecht, das t.arsenaal Mechelen, das Theater Antigone Kortrijk, das Bronks Jeugdtheater Brussels, u. a. Stijn Devillé wurde mehrfach, auch international, mit Preisen und Stipendien für seine Werke ausgezeichnet. So ist er Stipendiat der Flämischen Stiftung für Literatur und erhielt u. a. 2009 für HITLER IST TOT den Taalunie Toneelschrijfprijs. 2016 wurde das Stück LENI &amp; SUSAN mit dem Publikumspreis beim Heidelberger Stückemarkt ausgezeichnet. Stijn Devillé lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern in Leuven.
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Bild Copyright © Annie van Gemert
Preise und Auszeichnungen KANTL-Preis für HABGIER, ANGST und HOFFNUNG, 2017 Stipendiat der Flämischen Stiftung für Literatur Taalunie Toneelschrijfprijs für HITLER IST TOT, 2009 Prize of The Flemish Government for the performing Arts, 2010 bis 2011 Biannual Culture Prize of the University of Leuve (mit Braakland/ZheBilding), 2011 bis 2012 Nominiert für den SABAM Award for Best Theatre Play, 2013 Nominiert für EURODRAM-Förderung für HITLER IST TOT, 2015 Publikumspreis beim Heidelberger Stückemarkt für LENI &amp; SUSAN, 2016


---- TRANSLATOR ----
Nachname Dethier
Vorname Uwe
Pseudonym
URL part uwe-dethier
Biografie 1959 in Kleve geboren und lebt als freiberuflicher Übersetzer und Autor in Düsseldorf. Er arbeitete zuvor als Bühnentechniker, Schreiner, Schlosser und Lichtdesigner. Seit 1992 ist er freier Übersetzer aus dem Amerikanischen, Australischen, Niederländischen, Flämischen und auch aus dem Berndeutschen. Seit 2007 ist er als freier Redakteur, Rezensent und Korrespondent für verschiedene Zeitungen und Magazine tätig. Er ist Vater zweier Söhne.
Bild
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Preise und Auszeichnungen