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Moby Dick oder Der Wal

Bühnenfassung von Christoph Frick und Robert Koall  nach dem gleichnamigen Roman von Herman Melville


Herman Melville

Aus dem Englischen von Matthias Jendis


7 H

Ein moderner Mythos: Die Geschichte des weißen Wals Moby-Dick und seinem von unauslöschlichem Hass getriebenen Jäger. Was als gewöhnlicher Walfang beginnt, wandelt sich zu einem Kampf auf Leben und Tod unter dem Kommando des besessenen Kapitän Ahab...

Hier der rachsüchtige, von Narben gezeichnete, einbeinige Mensch, dort der geisterhafte Wal, die Personifizierung der stummen Naturgewalt in der den Tod bringenden See.

1851 erschienen, liefert MOBY DICK ein bis heute gültiges Bild von der Verfassung einer Zivilisation, die im Vertrauen auf die menschliche Erfindungsgabe und die unbedingte Willenskraft beständig Gefahr läuft, Opfer der eigenen Hybris zu werden.

Noch zu seinen Lebzeiten war Herman Melville ein vergessener Autor. Erst in den 20er Jahren begann die weltweite Rezeption von MOBY DICK. Wenige Jahrzehnte später schien es, als hätte es das Motiv vom einbeinigen Kapitän, der verbissen ein furchterregendes Ungeheuer über die Weltmeere jagt und am Ende in die Tiefe gerissen wird, schon immer gegeben.

Die Bühnenfassung von Christoph Frick und Robert Koall ist für das schauspielhannover entstanden und wurde dort am 27.01.2007 erstaufgeführt.

Die vorliegenden Einzelszenen wurden in der Inszenierung durch choreographische, musikalische und videotechnische Mittel zu einem atmosphärischen Ganzen, das nicht immer einer Figurenpsychologie oder Handlungslogik folgte, verbunden. Somit können die bearbeiteten Szenen und Kapitel als Kompilationsmaterial verstanden werden.

Der Drei Masken Verlag vertritt ebenso die Bühnenrechte der preisgekrönten Romanbearbeitung des viel zu früh verstorbenen Übersetzers Matthias Jendis. Sie ist im Hanser Verlag erschienen und steht für eine eigene Bühnenfassung zur Verfügung.

Erstaufführung schauspielhannover, 27.01.2007

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Relation zum Titel Moby Dick oder Der Wal
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Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung Aus dem Englischen von Matthias Jendis
Bearbeiter
Komponist
Genre
Subverlaginfo
Damen 0
Herren 7
Ergaenzung
Anmerkungen Erstaufführung schauspielhannover, 27.01.2007
Einleitung Ein moderner Mythos: Die Geschichte des weißen Wals Moby-Dick und seinem von unauslöschlichem Hass getriebenen Jäger. Was als gewöhnlicher Walfang beginnt, wandelt sich zu einem Kampf auf Leben und Tod unter dem Kommando des besessenen Kapitän Ahab...
Haupttext Hier der rachsüchtige, von Narben gezeichnete, einbeinige Mensch, dort der geisterhafte Wal, die Personifizierung der stummen Naturgewalt in der den Tod bringenden See. 1851 erschienen, liefert MOBY DICK ein bis heute gültiges Bild von der Verfassung einer Zivilisation, die im Vertrauen auf die menschliche Erfindungsgabe und die unbedingte Willenskraft beständig Gefahr läuft, Opfer der eigenen Hybris zu werden. Noch zu seinen Lebzeiten war Herman Melville ein vergessener Autor. Erst in den 20er Jahren begann die weltweite Rezeption von MOBY DICK. Wenige Jahrzehnte später schien es, als hätte es das Motiv vom einbeinigen Kapitän, der verbissen ein furchterregendes Ungeheuer über die Weltmeere jagt und am Ende in die Tiefe gerissen wird, schon immer gegeben. Die Bühnenfassung von Christoph Frick und Robert Koall ist für das schauspielhannover entstanden und wurde dort am 27.01.2007 erstaufgeführt. Die vorliegenden Einzelszenen wurden in der Inszenierung durch choreographische, musikalische und videotechnische Mittel zu einem atmosphärischen Ganzen, das nicht immer einer Figurenpsychologie oder Handlungslogik folgte, verbunden. Somit können die bearbeiteten Szenen und Kapitel als Kompilationsmaterial verstanden werden. Der Drei Masken Verlag vertritt ebenso die Bühnenrechte der preisgekrönten Romanbearbeitung des viel zu früh verstorbenen Übersetzers <a data-htmlarea-external="1" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" target="_blank" href="http://www.literaturuebersetzer.de/pages/uebersetzer-archiv/matthiasjendis.htm">Matthias Jendis</a>. Sie ist im <a data-htmlarea-external="1" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" target="_blank" href="http://www.hanser-literaturverlage.de/buch/moby-dick-oder-der-wal/978-3-446-20079-1/">Hanser Verlag</a> erschienen und steht für eine eigene Bühnenfassung zur Verfügung.
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Kritiken - Texte Herman Melvilles Roman »Moby-Dick or The Whale«, 1851 in New York und London erschienen, ist ein bespielloses, ein uferloses, maßloses Buch. Im Mittelpunkt der Erzählung steht der Kampf des dämonischen Kapitäns Ahab,ein Krüppel an Leib und Seele. Sein Hass, mit dem er die Weltmeereüberzieht, gilt Moby Dick, dem Weißen Wal, der ihm sein Bein nahm. Doch die Abenteuerhandlung des Buches ist eingebettet in einen ganzen Kosmos unterschiedlichster Erzählformen und Textgattungen. Mitreißend und mitungebändigter Fabulierlust wird vom Alltag an Bord des Walfängers erzählt,sich in philosophische Abschweifungen verstiegen, werden packende Szenen vomgefährlichen Leben in der Gegenwelt der Weltmeere geschildert, wird die Natur im höchsten poetischen Ton beschrieben, und der Mensch seiner eigenen Komödie unterworfen. Ursprünglich aufgebrochen, um den Walen der Welt ihres Öls wegen auf dengigantischen Leib zu rücken, werden die Männer an Bord der Pequod von Ahabauf eine neue Mission eingeschworen. Sie suchen nun gemeinsam den einen, denunheiligen Wal. Doch Ahab hofft auf mehr als nur den Rachetod des Tieres. Erhofft, im Zusammentreffen mit dem übermächtigen Gegner die Lücke füllen zukönnen, die sein Inneres aushöhlt. Und so ist »Moby Dick« zuvorderst ein Buch über das Suchen des Menschen nach einer universellen Erkenntnis, einer Antwort auf die ersten und die letzten Fragen. Die rachsüchtige Fahrt der Pequod, die Jagd durch die Eismeere und die wilden Stürme der Ozeane ist eine verzweifelte, unerhörte Suche nach dem letzten Grund. (<a data-htmlarea-external="1" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" target="_blank" href="http://typo3.p201671.mittwaldserver.info/news-einzelansicht+M51768014157.html">Theaterkompass</a>,&nbsp; 22.01.2007)<p></p>
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