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Nietzsche tanzt

Ein Lustspiel


Wolfram Moser

Komödie


2 D | 5 H

Es ist der letzte Tag im Leben des Philosophen Friedrich Wilhelm Nietzsche. Am Abend soll in einem weihevollen Akt ein Teil seines Werkes vorgestellt werden.

Aus diesem Anlass hat Nietzsches Schwester Elisabeth eigens einen Maler beauftragt, ein Porträt ihres Bruders anzufertigen. Der Maler wird damit die allergrößten Schwierigkeiten haben. Schwere Geldnöte hatten ihn gezwungen, diesen Auftrag anzunehmen. Der Name des Malers ist Josef Mayer-Jirácek. Heute kennt ihn niemand mehr. Es hat ihn in Wirklichkeit auch nie gegeben.
Während unten im Saal der Mythos Nietzsche zelebriert wird, brechen oben in der Kammer im Angesicht des Porträtmalers dessen Genie, seine sprachliche Gewalt und Eleganz aus ihm hervor. Er erlebt noch einmal die schönste Zeit seines Lebens, die Zeit des „hellen Wahns“. In grotesken Handlungen, skurril, komödiantisch tanzt Nietzsche ein letztes Mal groß auf: „Man muß noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“

Friedrich Nietzsche, der sich selbst als Dynamit bezeichnete, feiert schon seit vielen Jahren seine Renaissance. Selbst hierzulande, obwohl seine Schwester es bravourös verstand, den Erfinder des „Übermenschen“ als eines absolut freien, allein sich selbst verantwortlichen Wesens in die Nähe nationalsozialistischer Ideologien zu rücken. Nietzsche, ein Freigeist, gehört zu den bedeutendsten Denkern der Moderne.


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Relation zum Titel Nietzsche tanzt
URL part nietzsche-tanzt
Subtitel Ein Lustspiel
Originaltitel
Coautoren
Uebersetzung
Bearbeiter
Komponist
Genre Komödie
Subverlaginfo
Damen 2
Herren 5
Ergaenzung
Anmerkungen
Einleitung Es ist der letzte Tag im Leben des Philosophen Friedrich Wilhelm Nietzsche. Am Abend soll in einem weihevollen Akt ein Teil seines Werkes vorgestellt werden.
Haupttext Aus diesem Anlass hat Nietzsches Schwester Elisabeth eigens einen Maler beauftragt, ein Porträt ihres Bruders anzufertigen. Der Maler wird damit die allergrößten Schwierigkeiten haben. Schwere Geldnöte hatten ihn gezwungen, diesen Auftrag anzunehmen. Der Name des Malers ist Josef Mayer-Jirácek. Heute kennt ihn niemand mehr. Es hat ihn in Wirklichkeit auch nie gegeben.<br />Während unten im Saal der Mythos Nietzsche zelebriert wird, brechen oben in der Kammer im Angesicht des Porträtmalers dessen Genie, seine sprachliche Gewalt und Eleganz aus ihm hervor. Er erlebt noch einmal die schönste Zeit seines Lebens, die Zeit des „hellen Wahns“. In grotesken Handlungen, skurril, komödiantisch tanzt Nietzsche ein letztes Mal groß auf: „Man muß noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“<br /><br />Friedrich Nietzsche, der sich selbst als Dynamit bezeichnete, feiert schon seit vielen Jahren seine Renaissance. Selbst hierzulande, obwohl seine Schwester es bravourös verstand, den Erfinder des „Übermenschen“ als eines absolut freien, allein sich selbst verantwortlichen Wesens in die Nähe nationalsozialistischer Ideologien zu rücken. Nietzsche, ein Freigeist, gehört zu den bedeutendsten Denkern der Moderne.<br /><br /><br />
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